Archiv für September 2011

Singer & Songwritter

Wolfgang Müller – Unterschiedlich Schwer

Spaceman Spiff – Hier oder Wahnsinn

Audiolith – Affenkampf

Affenkampf
Am dritten Tage des Reeperbahn Festival war auch der Tag des Affenkampfes in der Großen Freiheit 36 und wie es sich als rasender Reporter gehört, war ich auch pünklich da um mir dass spektakel anzusehen.
Um 20 Uhr sollte der Abend mit Captain Capa starten und so hatte ich noch ein bisschen Zeit mir die Lokalität anzusehen und des öfteren mir den Audiolith Shop anzusehen. Im Shop gab es dann noch zwei besonderheiten:
Es gab 100 Free Drugs Shirt richtigrum bedruckt (Im Audiolithshop ist der Schriftzug auf dem Kopf)
Es gab 100 Affenkampf T-Shirsts

Ganz pünktlich um 20 Uhr wurde der Abend durch den Obergorilla Lars eröffnet und die beiden Primaten von Captain Capa betraten die Bühne und spielten ihre Lieder. Leider war zu dem Zeitpunkt die Freiheit noch nicht so voll, getanzt wurde trotzdem richtig und es wurden nochmal ihr Gewinn gefeiert. Ziemlich in der Mitte ihrer Spielzeit wollten die zwei noch Pfefferminzschnaps verteilen, jedoch hat der Obergorilla bereits mit der Affenmeute hinter der Bühne diese Köstlichkeit verzehrt. Pikachu war wieder hell und leuchtend dabei aber als Zugabe wurde diesmal nicht Pokemon gespielt, die Begründung dafür hat sich Ashi lang auf der Autofahrt überlegt: „Wir dürfen dies aus rechtlichen Gründen nicht Spielen“ Jeder hat seine alten Laster, Captain Capa wird immer auf Pokemon angesprochen werden.

Danach kamen dann die drei von Supershirt auf die Bühne und spielten eine gute Mischung von alten Liedern und Liedern von ihren Neuen Alben wozu sie auch noch was zu sagen hatten:
„Einigen ist es vielleicht aufgefallen, nächste Woche kommt unser Album raus, aber es lag gerade noch am Merchandis. Heute konnte für eine Stunde die CD gekauft werden, alle die noch keine CD haben: Chanze verpasst!“
Alle die da waren und keine CD gekauft haben, müsse aber nicht traurig sein, im Audiolithshop gibt es ja noch die Platte und jetzt wird sie ja auch schon ausgeliefert.
Lieder wie „Verlasse die Stadt“ und und die „Langweiligsten Orte der Welt“ prägten sich schnell ein, denn auf die Frage, wer alles vom Lande kommt gingen viele Hände hoch so auch meine. Mit zu den letzten Liedern gehört auch „Punk ist was du draus machst“ eines meiner Lieblingslieder und nach den Zugaben kammen noch die Capas auf die Bühne und „Tote Tiere“ wurde durch die Freiheit geballert.

In der Umbaupause kam dann ein Schweizer Künstler auf die Bühne und sollte das Pausenprogramm übernehmen. Knackeboul hieß der Beatboxer. Mithilfe von Technik legte er seine Beats übereinander und mischte sie und rappte teilweise dazu. Dies wurde dann zu tanzbarer Musik. Eine Dame im Publikum bekamm so ihr eigenes Individuelles Lied, da er sie ausversehen beworfen hatte. Und so schallte ihr Name: Sabine durch die Freiheit. Lautstark sangen die Zuschauer mit und ich bin mir sicher die arme Dame ist rot geworden.

Nach der Pause ging der Affenkamp dann mit Bratze weiter. Die beiden hatten auch eine gute Sampelliste zusammengestellt aus der alten und neuen CD und man merkte auch Norman nicht an, dass er ein Tag vorher spät Abends noch aufgetretten ist. (Der Tante Renate im Übel & Gefährlich)
Bei Bratze stellte sich auch raus, dass dort die Fans am Textsichersten waren, da die letzte CD schon länger Zeit raus war und damit war die Stimmung auch richtig gut.

Leider musste ich vorm Ende des Konzertes schon die Große Freiheit wieder verlassen damit ich pünktlich zum nächsten Konzert komme. Es war aber ein wunderschöner Abend mit guter Musik.

Supershirt – Captain Capa

15.10. FLENSBURG – VOLXBAD
Flensburg, was da los!? Zum ersten Mal auf unserer Besucherzahlverwöhnten Supertour verlaufen sich nur ein paar Versprengte zu unserem Aufspielabend. Überraschung des Abends aber: ein verkleideter Mensch im Ganzkörperanzug, der uns die Erstbrennung der Capa Special EP unter die Nase hält. Oha! RARITÄT. Captain Capa und Supershirt richten den Flammenwerfer der Liebe auch auf eine handvoll Menschen und der Abend bleibt ein Schöner. Am nächsten Tag an die dänische Grenze, Sweets und Verbotenes Importgut kaufen! LEGOTIME!

Roskilde 2011

Roskilde 2011
Ich sah die Anzeige zum Roskildewettbewerb von Jack Daniels und Unclesallys und dachte nur, mitmachen kann ja nicht schaden. Da ich ein Mensch bin der selten Glück im Spiel hat, hätte ich nicht damit gerechnet ausgelost zu werden und so vergaß ich längst die Teilnahme und dachte nach meinem ersten Festival des Jahres, bei Gewinnspielen hattest du schon wieder kein Glück doch knapp über eine Woche vorm Roskilde gab es doch noch super Nachrichten für mich. Ich darf mit einer Person zum Roskilde.
Glücklicherweise habe ich kurzfristig Urlaub bekommen und einem Großen Traum stand nichts mehr im Wege. Dazu kam das mein Sparbuch auslief und ich so auch noch Geld fürs Roskilde hatte, den es war Ende des Monats und wer am 5. noch Geld hat ist ja bekantlich knauserig.
Für mich und einen Freund namens Lars ging die ganze Fahrt am Mittwoch Abend los, denn der Treffpunkt war Berlin Alexanderplatzt und wir beide kommen aus Schleswig-Holstein. Mein Kumpel studiert in Flensburg und fährt zum Hot Dog essen, mit dem Fahrrad, nach Dänemark. Wir buchten das günstigste Bahn Ticket und fuhren somit durch sieben Bundesländern, mussten sechsmal umsteigen und brauchten 7 Stunden bis zu unserem Hostel.
Am Donnerstag ging das Ganze dann wirklich los. Überpünktlich und mit unseren Sachen standen wir am Treffpunkt und dort standen schon mehr wartende glückliche Gewinner. Nach 3 Stunden Busfahrt und netten Gesprächen und Begrüßungen mit allen befindlichen Gewinnern in unserer nähe, erreichten wir den Abfahrtort, der Fähre, rüber zu Seeland. Nach zwei Stunden Fahrt mit der Fähre und eineinhalb Stunden Busfahrt nach Roskilde waren wir endlich da. Unser Busfahrer hat uns so nah wie möglich an unseren Zeltplatz gefahren wie es nur geht und so standen wir ziemlich schnell vor einem Zeltplatzt mit Hunderten von orangenen Zelten die schon aufgebaut auf uns warteten. Wir waren nämlich auf dem „Get a Tent“ Zeltplatz wo man ein Zelt kaufen konnte und entweder zwei oder vier Roskilde Tickets bekamm. Wir bekammen dann auch schnell einen Zeltplatz, an dem die meisten Gewinner nächtigten.
Abends an dem Tag wurde sich erstmal nett eingerichtet und danach sprangen Lars und ich in eine EHEC-Verkleidung um ein bisschen Angst und schrecken über Roskilde zu bringen. Im Kostüm schauten wir uns dann dass Festivalgelände an und mussten sogut wie jeden der uns Ansprach erklären was den EHEC sei. Nach der Deutschen Medienhysterie dachten wir eigentlich dass jeder in Europa Angst davor hat und vor allem Angst vor Deutschen Sprossen hat. Dies erwies sich jedoch zu einem Fehler. Jedoch verhalf es und trotzdem zu Freibier. Nach langer bummelei und rumschauerei schauten wir uns den ersten Act für uns beim Festival an, nämlich Iron Maiden. Normalerweise bin ich zwar nicht so der Metalfan jedoch war diese Konzert sehr und und interessant denn als Person die in kleinen Konzerthallen Zuhause ist, war es ein unglaubliches Bild soviel Glückliche Menschen vor der Bühne und auf der Bühne.
Am Freitag hatten wir, die EHEC-Boy´s, natürlich ein neues Kostüm im Kleiderschrank. Beide mit einem Morphsuit und einem „Free Hugs“ Schild bewaffnet machten wir uns auf den Weg zum Festivalgelände. Mit unserer Aktion hatten wir viel Erfolg und somit gab es viele Umarmungen und Sätze wie: „Thank you. Today I realy needed a hug“. So verging die Zeit auch ganz schnell und es wurde Zeit für unser sehnlich erwartetes Konzert von den Beatsteaks. Live waren die Beatsteaks so fantastisch wie die Alben selbst. Pogen wurde uns zwar leider verboten, dafür spielten die Jungs aber für die deutschen Fans noch „Hey du“. Fortlaufend verlief der Tag weiterhin sehr schön. Wir lernten viele Leute kennen, frischten unsere Englisch Kentnisse auf und tranken das ein oder andere Tuborg.
Am Samstag mussten Lars und Ich mit Verkleidungen kreativ werden, denn wir haben unserem Camp jeden Tag ein neues Kostüm versprochen. Resultat daraus war Bad-Taste mit einem pinken oder blauen Regencape. Den Nachmittag verbrachten wir mit den anderen Gewinnern aus dem Camp. Wir haben uns nett unterhalten, viel gelacht und wiedereinmal ein paar Bierchen getrunken. Später ging es dann gemeinsam aufs Gelände. Wir alle hörten zusammen die Arctic Monkeys an, doch dann fing es an aus Eimern zu regnen. Zuerst versteckten wir uns unter einem großen Tisch, jedoch später guckenten Lars und ich uns nur noch in die Augen…. Gedankenübertragung…
Wir hatten wieder Faxen im Sinn. Gefühlte drei Sekunden später hatten Lars und ich nur noch eine Boxershorts an. Wir tanzten im Regen und Matsch, sangen mit einem roten Regenschirm in der Hand, „Umbrella“ von Rihanna. Damit zauberten wir sogar den klitschnassen, wartenden Person ein Lächeln ins Gesicht. Diese armen Personen warteten leider ungeschütz stundenlang auf das Konzert von The Strokes. Nachdem wir zuende Euphorie ausgestrahlt haben, wollten wir noch schnell warm duschen. Zu unserem Pech war die warme Männerdusche abgeschlossen. Dies war jedoch kein Hinderniss zu duschen, so musste dann die gemischte Dusche mit kalten Wasser herhalten. Ungefähr dreizehn weitere mutige Personen wagten dien Schritt unter den Duschhahn. Nach dieser Aktion mussten Lars und ich dann auch in den warmen Schlafsack.
Am letzten Tag dem Sonntag gingen Lars und ich mal zivil unterwegs und gingen diese ganze Festivalnummer auch mal ruhiger an. Wir entspannten uns bis zum Bad Religion Konzert um dann ein letztes mal unsere ganze Power auszulassen und liesen damit das Festival musikalisch ausklingen. Um 23 Uhr war der Treffpunkt mit unseren Sallys-Reiseleitern angesetzt und so waren wir pünktlich am besagten Treffpunkt. Wir konnten dadurch leider nicht den letzten Hauptakt sehen, nämlich Kings of Leon. Dafür bekammen wir aber die letzte Fähre nach Deutschland.
Zum Schluss meines kleinen Beitrages wollte ich mich noch bei den Reiseleitern von Unclesallys bedanken sowie allen Redakteuren von Unclesallys, dass sie einerseits mich ausgewählt haben und andereseits zusammen mit Jack Daniels diese Ehrfahrung für mich möglich gemacht habt. Vielen Dank.