Archiv für Oktober 2012

Bratze – Highlight

Nach guten 2 Jahren Pause gibt es was neues von dem Elektropunkduo Bratze. Kevin Hamann und Norman Kolodziej. Die beiden haben diese zwei Jahre optimal genutzt. Sie haben ihr neues Album Highlight produziert und beide haben 2011 als Solomusiker Alben raus gebracht. (Clickclickdecker & Der Tante Renate)

Doch nach dieser Pause geht es endlich weiter und man kann schon nach dem hören der ersten Lieder sagen, es geht genau so weiter wie es aufgehört hat. Kevins eindringende Stimme und Texte in Symbiose mit Renatigen Beats und teilweisen harten Gitarren vereint, müssen einfach angehört werden. Die Band Bratze ist sich dabei treu geblieben und bleibt weiterhin nicht Plakativ sondern trägt ihre Message in den Liedern verworren und gut verpackt.

Selbst sagen sie in dem Song „Insel“ über sich:

„Ich bin der ich bin
Es mal wieder nicht gewesen
Der sich von sich selbst abwäscht
In einem Meer voller Tränen
Ich wollte noch soviel Sagen
Sagen und erzählen
[…]
Wir sind alle keine Insel
Und das hier ist so verpeilt, mann
Die Zeit ist eine Leinwand
Hätten wir noch etwas Farbe“

Diese Strophe wird, so wie es bei Audiolith mittlerweile üblich ist durch einen anderen Audiolithact unterstützt. In diesem Fall von Streuner der Sänger von Frittenbude.
Doch nicht nur dieser Song ist durch die Texte und die musikalische Untermalung ein kraftvolles Werk von Bratze.

Eines der Highlights des Albums bleibt für mich der Song „Zum Übrigen Ich“ wo es um das unermüdliche Weitermachen geht und die Frage, warum das alles? Ist es das Wert? Das Leben zerrt und Angst vorm Versagen und jeder kennt den Moment wo eine beliebige Person zu dir sagt „du schaffst das“ und es bleibt schlussendlich dabei – „Auch ich gewöhne mich an alles“

Schlussendlich kann ich nur mehrmaliges anhören der Songs empfehlen und alle die bereits Bratze live gesehen haben, werden den Besuch eines der Konzerte empfehlen.

„Wir verstehen uns nicht als Leerlauf
und nicht als Widerstand
Wir beschreiben uns nicht als mutig,
wir haben nur keine Angst“
Immer noch vorne genug

02.11. Magdeburg – Moritzhof
03.11. Zwickau – Mocca Bar
04.11. Regensburg – Heimat
05.11. Frankfurt – Ivi
06.11. Oberhausen – Druckluft
07.11. Göttingen – Blue Note
08.11. Lüneburg – Salon Hansen
09.11. Rostock – Mau
10.11. Hildesheim – Kufa

21.11. Saarbrücken – Garage
22.11. Münster – Skaters Palace
23.11. Köln – Gebäude 9
24.11. Koblenz – Circus Maximus
26.11. München – Feierwerk
27.11. Freiburg – Slowclub
28.11. Wiesbaden – Schlachthof
29.11. Karlsruhe – Substage

05.12 Salzburg – Rockhouse
06.12 Graz – PPC
07.12 Graz – PPC
08.12 Wels – Arena
10.12 Wien – Arena
14.12. Leipzig – Felsenkeller

Karl Moor

Amerika muss wieder rot werden!

Für eine politische Alternative in den Vereinigten Staaten
Eine Pressemitteilung der Jusos Dithmarschen:

In den USA stehen am 6.11. die Präsidentschaftswahlen an. Diese Wahl hat auch über die Ländergrenzen der USA hinausgehend einige Bedeutung, und auch die Jusos Dithmarschen haben sich intensiv mit der anstehenden Wahl befasst.

„Die Bürgerinnen und Bürger der USA stehen vor einer wichtigen politischen Entscheidung. Entweder das politische „Weiter so“ des außerordentlich blassen amtierenden Präsidenten hinnehmen, oder einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel wagen“, meint der Juso-Kreisvorsitzende von Dithmarschen, Patrick Lange.

Mitt Romney verfügt über die menschlichen und politischen Qualitäten, um dieser schweren Aufgabe gerecht zu werden. Durch seine Zeit bei Bain Capital und dem damit einhergehenden Export von Arbeitsplätzen verspürt Mitt Romney eine durch seinen mormonischen Glauben hervorgerufene Pflicht, seinem Land etwas (Arbeitsplätze) zurückzugeben.

Mitt Romney glänzt jedoch nicht nur durch seine Menschlichkeit und aufrichtige Persönlichkeit, im Gegensatz zum technokratischen Amtsinhaber, sondern hat auch in seiner Karriere einige Erfolge vorzuweisen. „Als Gouverneur von Massachusetts führte Mitt Romney eine ehrgeizige Gesundheitsreform durch, die unserer Meinung nach ein Modell für ganz Amerika ist, außerdem kämpft er für die Rücknahme demokratischer Sparbeschlüsse im Gesundheitssystem“, so die Juso-Gesundheitsexpertin Svea Langkavel.

Auch in der Wirtschaftspolitik werden die grundsätzlichen Alternativen klar. Weiterhin Barack Obamas wachstumsfeindlichen Bastardkeynesianismus ohne Ziel und Mut hinnehmen, oder eine Politik zu führen die die Massenkaufkraft durch Steuersenkungen stärkt und wirkungsvolles Deficit Spending von 5 Billionen Dollar betreibt. Die geplanten Investitionen von 2 Billionen Dollar in Pentagon und Militärapparat würden das Wachstum in Amerika deutlich ankurbeln und knüpfen an republikanische Traditionen an. „Die amerikanischen Genossinnen und Genossen haben gerade mit Ronald Reagans Rüstungskeynesianismus sehr positive Erfahrungen gemacht“, gibt Juso-Wirtschaftsexperte Torben Priemer zu bedenken.

Doch nicht nur in den „harten“ Themen dürfte Romney die Nasen vorne haben. „Ich selbst habe erst vor kurzem gelesen, dass Obama die ihm die unangenehme Frage der Homoehe im Wahlkampf aussparen will, während die Republikanerinnen und Republikaner versuchen, die Menschen in den immer noch sehr christlich geprägten USA für dieses sensible Thema zu begeistern“, erklärt der Juso-Kreisvorsitzende auf Nachfrage hin.

Als feministischer Richtungsverband ist es für uns auch besonders erfreulich, dass nach einer etwaigen Wahl Mitt Romneys die kompetenten Frauen in Romneys Aktenordnern endlich in eine bessere Zukunft schauen können.

Nun gilt es am 6.11. auf eine möglichst große Anzahl roter Staaten zu hoffen. Unsere Sympathien dabei sind klar, wider die obamasche und merkelsche „Alternativlosigkeit“ solidarische Alternativen stärken und sozialistische Potentiale ausschöpfen. Venceremos!